Dokumentation 009 - Shoppen bis zum Umfallen ~ Doku
In der modernen Konsumgesellschaft ist die Freude darueber, etwas Schoenes und Neues zu erwerben, laengst dem Zwang gewichen, immer das Neueste, Beste und Schoenste besitzen zu muessen. Die Waren werden kurzlebiger, das Konsumkarussell dreht sich immer schneller und die Kaeufer werden mit jedem erworbenen Gegenstand eher ungluecklicher. Die Dokumentation beleuchtet am Beispiel der USA das Konsumverhalten der letzten 60 Jahre.
Echte Demokratie jetzt - German Revolution - The Story of aCAMPada Berlin
3sat Kulturzeit - Taste the Waste - Über den Umgang mit Lebensmittel
Fracking in den USA und schon bald vor unserer Haustür.
Interessantes Interview mit Rudi Dutschke
Interessantes und meiner Meinung nach auch wichtiges Interview mit dem leider zu früh verstorbenen Rudi Dutschke. Einen Geist und eine Persönlichkeit, die ich in der der heutigen Welt misse. Das Interview liegt augenscheinlich schon Jahrzehnte zurück (1967), doch der Großteil der Forderungen sind heute noch aktuell und sollten als Denkanstöße herangezogen werden.
Alt, arm, arbeitslos
Die Bundesregierung malt ein rosiges Bild: Die Älteren seien die Gewinner am Arbeitsmarkt. Immer mehr ältere Arbeitnehmer seien in Beschäftigung, wie Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen gerne betont. Rente mit 67 – kein Problem! Sogar über die Rente mit 69 wird mittlerweile offen diskutiert. Doch stimmt die Erfolgsgeschichte überhaupt?
Dieser Frage gehen die Autoren des ARD-exklusiv „Alt, Arm, Arbeitslos – immer mehr Ältere rutschen ab“ nach. Sie haben ältere Arbeitslose begleitet, im Alltag zwischen Jobcenter, Jobsuche und Minijob und dabei festgestellt: Es gibt offenbar auch eine andere Wahrheit: Der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt ist gerade an vielen älteren Arbeitslosen vorbeigegangen. Und das, obwohl sie gut qualifiziert, hochmotiviert und ständig auf Jobsuche sind. „Das sagt einem keiner, aber ich bin einfach zu alt“, beschreibt einer der Arbeitslosen seinen Frust.
Wer über 50 ist und arbeitslos wird, gilt trotz aller Klagen über Fachkräftemangel noch immer als kaum vermittelbar. Neue Untersuchungen zeigen, dass Ältere bei den Unternehmen nicht gefragt sind. Tatsächlich steigt die Arbeitslosigkeit bei den Älteren sogar. Wenn Ältere einen Job finden, dann sind es häufig Billigjobs auf 400-Euro-Basis. Selbst gut ausgebildete Ältere verdingen sich in Mini-Jobs. Auch das zeigen neue Statistiken und Menschen, die das Reporter-Team auf seinen Recherchen kennengelernt hat.
Die Politik hat teure „50-Plus“-Programme aufgelegt, um gegenzusteuern. Zahlreiche Maßnahmen, die den Betroffen wieder in den Arbeitsmarkt bringen sollen. Unternehmen, die Ältere einstellen, werden zudem großzügig gefördert. Für keine Gruppe gibt die Bundesagentur für Arbeit mehr Beschäftigungszuschüsse als für die Älteren aus.
Doch viele dieser Maßnahmen scheinen wirkungslos zu verpuffen. „Ich biete mich hier schon als Restposten zum Billigpreis an – dennoch will mich keiner“, sagte ein 60-Jähiger auf Jobsuche den Autoren. Bei den Unternehmen bewirkt die Werbung der Politik für die Älteren offenbar nichts.
Um die vermeintlichen Erfolge zu kaschieren, tauchen viele ältere Arbeitslose, die verzweifelt einen Job suchen, in offiziellen Arbeitslosenstatistiken nicht auf. Denn wer sich zum Beispiel mit Minijobs über Wasser hält, wer in einer Maßnahme ist, oder vom Ersparten lebt, der zählt nicht mit – egal wie verzweifelt seine Lage ist. „Wer nicht gezählt wird, zählt offenbar nichts“, so der Eindruck vieler Arbeitsloser, die die ARD-Autoren getroffen haben. (Quelle ARD)
Die Angst der Politik vor dem Internet
ARTE - Mit offenen Karten: Agrarland eine neue Art der Auslagerung
Aufgrund steigender Lebensmittelpreise und einer durch das Wachstum der Weltbevölkerung bedingten steigenden Nachftage nach Agrarprodukten haben manche Länder beschlossen, Ackerland außerhalb ihres eigenen Staatsgebietes zu kaufen oder zu pachten: Japan in Brasilien, Lybien in der Ukraine, China in Kamerun usw. usw. Einfach nur krank…
Nahrungsmittelspekulationen
Zwei sehr gute Videos über die Spekulationen mit Nahrungsmitteln. Hier bewahrheitet sich einmal mehr die Aussage: “Mit Essen spielt man nicht!”
Das erste Video ist für die meisten wohl ein wenig zu lang. Wer sich aber für das Thema interessiert und Zeit hat, sollte es sich anschauhen, um einen umfassenden Überblick über die Situation zu erhalten. Für die, die keine Zeit haben und einen schnellen Überblick über das Thema erhalten wollen, empfehle ich das zweite Video anzuschauhen.